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Thermikkarten für Bergregionen

TherMap version 1.01 © - released 01.03.07

Dr. Beda Sigrist ist der Urheber der hier gezeigten Karten und der Methoden zu deren Erstellung. Am 6.August 2008, anlässlich der Eröffnung der Segelflug-Weltmeisterschaften in Lüsse/Berlin, erhielt er für diese Innovation ein Diplom von OSTIV, welches diese als "Quantensprung in der Analyse und Optimierung von Flugwegen in bekannten und unbekannten Orografien" bezeichnet. Für nicht-kommerzielle Zwecke können die Karten frei verwendet werden. Bei kommerzieller Verwertung, Zitaten oder weiterer Publikation ist eine schriftliche Bewilligung über die am Schluss erwähnte TherMap-Mailadresse einzuholen und diese Site als Quelle zu zitieren.

Für Hangwindkarten siehe
WindMap

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Willkommen bei TherMap

Bewegt man den Cursor über das Bild links, erscheint eine Karte von TherMap, einem Werkzeug, um das örtliche Potential von Aufwinden an einem bestimmten Tag und zu einer gegebenen Zeit auf einer digitalisierten Karte darzustellen, wobei der Einfachheit halber keine meteorologischen Einflüsse berücksichtigt werden. Für jeden sinnvollen Zeitpunkt können von diesem Site Karten heruntergeladen werden, welche das lokale Thermikpotential zeigen. Bei Bedarf können können auch komplette Kartensätze für die Schweiz, Österreich, die französischen Alpen und Pyrenäen, sowie des nördlichen und des mitteleren Apennins auf CDs gegen ein kostentragendes Entgelt bestellt werden.

Vor Flugantritt ermöglichen es die TherMap Karten, die besten Flugrouten nochmals abzuprüfen oder jüngeren Piloten zu erklären, vor allem über weniger bekanntem Gelände. Nach dem Flug können die aufgezeichneten Flugrouten (normalerweise IGC-Dateien) auf diese Karten übertragen werden, um festzustellen, wo vielleicht eine bessere Streckenwahl zur Verfügung gestanden hätte. Die Karten können auch als Rasterkarten in bestimmte Fluganalysensysteme importiert werden.

Derzeitiger Entwicklungsstand

Eine komplementäre Entwicklung in diesem Bereich ist WindMap, ein Werkzeug mit dem Karten erzeugt werden, die das Hangwindpotential für gegebene Hauptwindrichtungen darstellen.

Die TherMap-Karten eignen sich nicht nur für Gebirgsgegenden, sondern auch für genügend hügelige Landschaften, um brauchbare Angaben über das lokal vorhandene Aufwindpotential zu erhalten. Dies wurde möglich durch die Einführung der Thermikdruckkarten ermöglicht, die für unsere Zwecke genauer sind. In den Karten werden auch auch die Schnee- bzw. Permafrostgrenzen berücksichtigt, welche bekanntlich eine wichtige Rolle bei der Ablösung von Hangthermik spielen.

Klicken Sie auf das Gewünschte

Das Modell Verwendung der Karten Downloads CD Bestellung FAQ Links Kontakt

 

Das Modell a. Einstrahlungskarten
b. Temperaturerhöhungskarten
c. Thermikdruckkarten
d. Hangneigungskarten

a. Einstrahlungskarten

Digitale Höhenmodelle (Digital Elevation Model: DEM), wie etwa das erdumspannende 90m SRTM Satellitenmodell, liefern ein für unsere Zwecke ideal detailliertes Profil der Erdoberfläche. Die in diesen Daten enthaltenen Angaben erlauben die Berechnung der momentanen Sonneneinstrahlung in jedem Oberflächenfeld von etwa 90 Metern Kantenlänge, zu jedem Zeitpunkt, diese auf das vertikal darunter liegende Rasterfeld zu projizieren, und das Ergebnis auf entsprechenden Einstrahlungskarten darzustellen. Aufwinde sind Teil des von der Sonneneinstrahlung induzierten atmosphärischen Energieflusses. Es hat sich gezeigt, dass bei genügend unterschiedlichem Geländeprofil Einstrahlungskarten bereits aufwindmässig interessante Standorte für die Morgenstunden anzeigen können.


Region Aletschgletscher: Einstrahlungsdichte am 20.Juni, 10.00 UTC: Die Intensität steigert
sich von grün über gelb bis rot. Die weissen Punke sind potentielle Thermikabhebepunkte

Einstrahlungskarten zeigen eine Augenblickssituation. Das Aufheizen der Bodenoberfläche und der Luft, eine Voraussetzung für Thermik, braucht in Wirklichkeit Zeit, was vor allem in den Nachmittagsstunden zunehmend sichtbar wird. Dieser Zeitverzögerungseffekt kann besser durch Temperaturerhöhungskarten ausdrückt werden, die anzeigen, wieviel Wärme sich an einem gegebenen Stelle bis zu einer bestimmten Zeit abgesammelt hat.


b. Temperaturerhöhungskarten

Aus praktischen Gründen berechnet TherMap die Wärmeakkumulation an der Erdoberfläche mit einem verhältnismässig einfachen empirisches Glättungsmodell, um dadurch zu der erwarteten Entwicklung der Bodentemperatur in den üblichen Flughöhen zu gelangen. Thermap berücksichtigt dabei den Kühleffekt der Waldgebiete und der saisonal variierenden Vegetationszonen, und macht eine Annäherung für den Einfluss des Rückstrahleffektes (Albedo) von Schneeflächen oberhalb der saisonalen Schneegrenze sowie über Permafrostflächen. Die resultierenden Temperaturkarten sind in der Folge zur Prognose von Aufwindzonen in den Nachmittagsstunden geeignet.

Um dies zu überprüfen, und um die Karten wenn möglich weiter zu verbessern, wurden IGC-Flugdaten direkt den Karten überlagert, wobei farbmässig zwischen steigenden und sinkenden Flugphasen unterschieden wurde. Auf diese Weise konnte die Übereinstimmung zwischen den heissen Zonen und deren Einfluss auf die Flüge direkt visualisiert werden. Der hier gezeigte Ausschnitt aus einem Flugweg im Aletschgletschergebiet zeigt (28 Juni, 12.00h UTC) zeigt, dass steigenden Phasen mit den errechneten gelb/roten Zonen gut übereinstimmen.


Temperaturkarte der Aletschregion am 28.Juni, 12h UTC.
Man sieht bereits die gute Uebereinstimmung mit dem eingezeichneten Flugweg (blau = steigend, weiss = sinkend)

In seinen Publikationen beschreibt der deutsche Alpenflugpionier Jochen von Kalckreuth die Beobachtung, dass Aufwinde an Hängen über 25 bis 30 Grad Steigung die Tendenz haben, dem Hang entlang hochzusteigen, bis eine geringere Steigung oder eine Ablösekante erreicht wird. Als Ablösestellen werden auch die Schnee- und Permafrostgrenzen berücksichtigt, da dort die hangaufwärts steigende Luft mit der von oben kommenden kalten Luft zusammentrifft und nach oben ausweicht, indem sie sich ablöst.

c. Thermikdruckkarten

Einstrahlungs- und Temperaturkarten zeigen die Temperaturerhöhung typischerweise über ganze Bergflanken gleicher Steigung. Besonders in den früheren Nachmittagsstunden werden die Karten deshalb in der wärmeren Jahreszeit mit heissen Stellen überladen und dadurch verschwommen, wie auch der obenstehende Kartenausschnitt zeigt. Dieses Problem besteht auch, wenn man nur die heissesten Stellen auf eine topografische Karte überträgt ( Ueberlagerungskarte). TherMap gelang es schliesslich, diese Schwächen mittels des Thermikdruckkarten zu überwinden.

Das Prinzip des Thermikdrucks beruht auf der Beobachtung, dass jede über einem Hang aufgeheizten Luftblase einen Auftrieb hat, welcher in zwei Komponenten zerlegt werden kann, nämlich eine in Richtung der Fallinie hangaufwärts gerichteten Komponente parallel zum Hang, und eine senkrecht zum Hang gerichtete Komponente. Die hangaufwärts gerichtete Komponente erzeugt einen hangaufwärts gerichteten Druck, der sich proportional der Hangneigung hangaufwärts verteilt und mit zunehmender Distanz zur ursprünglichen Luftblase abschwächt, bis er unter einen Grenzwert fällt oder einen Ablösepunkt erreicht. Als Ausgangsbasis dienen die Temperaturkarten, aus denen die Thermikdruckkarten in einem weiteren Rechendurchgang durch Anwendung dieses Modells ermittelt werden.

Der Thermikdruckkonzept erlaubt es, das an einer Stelle vorhandene Thermikpotential bedeutend exakter darzustellen. Das folgende Bild zeigt, dass Thermikdruckkarten selbst an einem Sommernachmittag an einem Südhang noch differenzierte Ergebnisse liefern können.


Thermikdruckkarte vom 28.Juni, 12h UTC, mit derselben Flugaufzeichnung. Die Thermikzonen erscheinen viel exakter als auf der Temperaturkarte,
welche hier zu Vergleichszwecken erscheint, wenn man den Cursor über das Bild führt

d. Hangneigungskarten

Hangneigung und Kreten haben einen grossen Einfluss auf das Thermikgeschehen. TherMap bietet deshalb pro Land auch je eine solche Hangneigungskarte zu Uebersichtszwecken an. Die Färbung der Karte ist dabei nur durch die Hangneigung bestimmt.



Verwendung der Karten a. Richtige Kartenwahl
b. Grenzen des MapTherm Ansatzes
c. Wie man die Karten liest
d. Flugvorbereitung mit TherMap
e. Fluganalyse mittels TherMap

a. Richtige Kartenwahl

Land :

Je nach Flugweg sind eine oder mehrere Kartenregionen zu wählen

Land/Region
Nord-West Ecke
Süd-Ost Ecke
Schweiz
48° 00'’ N / 05° 30’ E
45° 30'’ N / 11° 00’ E
Oesterreich
48° 00'’ N / 09° 30’ E
46° 00'’ N / 16° 20’ E
FR Alpen
47° 30'’ N / 05° 00’ E
43° 12'’ N / 07° 30’ E
Pyrenäen
43° 20'’ N / 03° 00’ W
42° 00'’ N / 02° 30’ E
Apennin Nord
45° 00'’ N / 07° 30’ E
43° 30'’ N / 12° 30’ E
Apennin Mitte
43° 30'’ N / 11° 30’ E
41° 00'’ N / 15° 00’ E

Datum : TherMap liefert Karten bestimmter Daten von Anfang April bis Anfang September (Monate 4 bis 9).
Wählen Sie die Karte, deren Datum am nächsten beim Flugdatum liegt.
Das Kartendatum ist im Dateinamen der Karte enthalten (Monat-Tag).
Zeit :

Es wird nun generell UTC verwendet, wobei drei Karten erstellt wurden, nämlich eine in der letzten vollen Stunde vor dem höchsten Sonnenstand (z.B. 10h00 UTC), sowie je eine weitere Karte für 3 bzw. 6 Stunden später. Berücksichtigt man, dass die Karten bis zu 1.5 Stunden von der tatsächlichen Flugzeit abweichen können, decken sie somit eine Kernflugzeit von etwa 8 Tagesstunden ab.

UTC wird normalerweise auch in den IGC-Flugaufzeichnungen verwendet. Selektieren Sie die Karte, die am nächsten beim Zeitpunkt liegt, in dem das zugehörige Gebiet überflogen wird. Für einen längeren Flug werden deshalb mehrere Karten benötigt. Dasselbe gilt natürlich auch für die Analyse von Flugaufzeichnungen, für welche TherMap-Karte typischerweise als Rasterkarten in das Fluganalysenwerkzeug importiert wird, um den Flugweg der Karte zu überlagern.

b. Grenzen des TherMap Ansatzes

  • Grenzen von Radarkarten: Radarsignale geben Höhenangaben nicht absolut genau wieder. Sie sind insbesondere unzuverlässig wenn sie von Wasser oder Eis reflektiert werden. Aus diesem Grunde war es schwierig, aufgrund der Radardaten Seen zu identifizieren. In TherMap sind deshalb viele Seenumrisse separat importiert worden, doch mussten diese Importe aus Gründen des Aufwandes beschränkt werden, wodurch nicht alle Seen angezeigt werden. Eisbedeckte Oberflächen können verschwommen erscheinen. Glücklicherweise ist keine der erwähnten Einschränkungen von wirklichem Belang für Verwendung der TherMap Karten
  • Windabdrift: Je weiter ein Segelflugzeug sich über Grund bewegt, desto mehr wird sein Flugweg in Richtung der Windabdrift gegenüber dem Boden verschoben sein, um entsprechend driftende Aufwinde auszunützen. Solche Verschiebungen können an einem windigen Tag bei der Flugweganalyse festgestellt werden. Es ist deshalb wichtig, sich der jeweiligen Höhe über Grund bewusst zu sein.
  • Andere Einflüsse: TherMap beruht lediglich auf dem solar induzierten Aufheizeffekt als Ursache von Aufwinden. An bestimmten Orten können jedoch andere Einflüsse dominieren, etwa bei Bewölkung oder durch den Wind, vor allem bei engen Taldurchgängen und -pässen, sowie dem Kühleffekt von Eisflächen und Seen.

c. Wie man die Karten liest

  • Zooming: Die Karten sollten mindestens auf 100 Prozent vergrössert werden. Originalkarten können bis zu 20 Millionen Bildpunkte umfassen, was etwa 25 Bildschirminhalten entspricht. Es lohnt sich, die Karten im Detail zu studieren, falls nötig indem man über 100 Prozent vergrössert. Bildbetrachter, z.B. MS Picture Manager®, bei denen Vergrösserung und Bildausschnitt beim Wechsel zwischen den Karten gleich bleiben, sind dabei von Vorteil.
  • Farbcodierung: Die Farben der Thermikdruckkarten wechseln von schwarz über grün und gelb bis rot. Schwarz sind die Gebiete ohne Thermikdruck, also mit topografisch nicht feststellbarem Thermikpotential. Grün bezeichnet Regionen mit geringerem Aufwindpotential, variierend von dunkel- (schwach) bis hellgrün (mittel). Darüber wechseln die Farben bis gelb. Diese bezeichnet Oberflächen mit erhöhtem Thermikpotential. An höchster Stelle stehen die roten bis lila Zonen, für welche ein sehr hoher Thermikdruck errechnet worden sind.
  • 3-D Darstellung: Wer sich zusätzlich die Zeit nehmen kann, die entsprechenden TherMap-Karten in Google Earth® ( KML Ground Overlays) oder SeeYou® ( Rasterkarten) zu importieren, kann die potentiellen Thermikzonen noch intuitiver erfassen. Goggle hat dabei den Vorteil, dass das Gelände dabei völlig frei "abgeflogen" werden kann, was für allem für Flugvorbereitungen und Streckeneinweisungen interessant ist, während es mit SeeYou mit Hilfe der in der Regel bereits vorhandenen Flugaufzeichnung meist leichter sein dürfte, mögliche verpasste Gelegenheiten mit einer importierten TherMap Karte zu hinterfragen.

d. Flugvorbereitung mit TherMap

  • Meteorologie: Da TherMap einen direkten Zusammenhang zwischen Erwärmung und Thermikauslösung voraussetzt (nicht-stabile Atmosphäre), können TherMap-Karten grundsätzlich nur an sonnigen Tagen mit guten meteorologischen Bedingungen sinnvoll eingesetzt werden. Dann können TherMap-Karten ein brauchbares ergänzendes Werzeug zu den meteorologischen Prognosen sein, diese aber in keiner Weise ersetzen. Es obliegt immer dem Benutzer, zu lernen und zu entscheiden, wann die Bedingungen für den Einsatz der TherMap Karten gegeben sind. Falls stärkere Winde die Thermiksituation dominieren, wird empfohlen, sich auch anhand der WindMap-Karten ein genaueres Bild zu verschaffen.
  • Flugroutenüberprüfung: TherMap sollte besser vor dem Flug benutzt werden, um die Thermiksituation zum erwarteten Überflugszeitpunkt eines Gebietes nochmals zu überprüfen, z.B. wo am besten ein Talseitenwechsel vorzusehen ist, oder um sich Alternativen zu überlegen, falls Hindernisse oder Verzögerungen auftreten sollten.
  • Anwendung während des Fluges: Das Studium von ausgedruckten TherMap-Karten darf auf keinen Fall von der Luftraumüberwachung ablenken. Versuche mit mobilen Navigationsgeräten, in welche die entsprechenden TharMap Hotspots importiert worden waren, zeigten, dass auch dann die Ablenkung von der Luftraumüberwachung nicht vernachlässigbar ist, abgesehen von der schlechten Lesbarkeit bei den meisten Geräten. Zukünftige Geräte werden vielleicht leichter lesbar sein, doch sollt dann auch noch dafür gesorgt werden, dass die jeweils gültigen Hotspots automatisch angezeigt werden, um zu verhindern, dass der Pilot durch manuelles Laden der richtigen Kartenfiles abgelenkt wird.

e. Fluganalyse mittels TherMap

Dies bedingt, wie erwähnt, dass die geplanten oder effektiven Flugwegzeiten zeitlich möglichst mit der verwendeten Karte übereinstimmen. Flugwegaufzeichnungen von IGC-Dateien sind sehr genau und daher im Prinzip geeignet, mögliche Alternativen wenigstens im Nachhinein noch zu überprüfen. Um die Dateigrössen minimal zu halten und sie trotzdem leicht lesbar zu machen, wurden die TherMap Dateien im JPG-Format aufbereitet. Wie bereits erwähnt, bieten Lösungsanbieter wie Google Earth ® und SeeYou©® Werkzeuge an, um TherMap-Dateien zu importieren und sowohl zwei- wie dreidimensional zu verwenden. Bei Google ist dabei keine Umwandlung in eine anderes Format nötig. Für Flugauswertungen wird empfohlen, den Flugweg in Variometeroption anzuzeigen, um die steigenden und sinkenden Phasen sehen zu können. Bei Importieren der TherMap-Daten müssen diese selbstverständlich immer durch Angabe der genauen Eckpositionsdaten (NW and SO Eckkoordinaten) positioniert werden.


Obige Thermikdruck-Karte in 3D-Ansicht mit Vario-Flugweg (reproduziert mit SeeYou©)


Downloads

Wählen Sie die entsprechende Länderkarte (Switzerland, French Alps, Austria, Pyrenees, North Apennine, Central Apennine) und darunter diejenigen Karten, deren Datum und Zeit am nähestens mit jenen des Fluges übereinstimmen. (etwa 6-10 Mb pro JPG Karte). Darauf kann:

  • entweder die selektierte Karte durch Doppelklicken direkt geöffnet, analysiert und, falls erwünscht, lokal gespeichert werden, oder
  • nach Rechtsklicken auf der selektierten Karte vorgegeben werden, wohin das selektierte File beim Download zu speichern ist.
Schweiz
    Monat
    Tag
    Thermikdruckkarten

    Topografie

     

    Hangneigung

    10h UTC
    13h UTC
    16h UTC
    April
    1
    16
    Mai
    4
    Juni
    1
    Juli
    1
    Aug
    1
    20
    Sep
    1
    10
Französische Alpen
    Monat
    Tag
    Thermikdruckkarten

    Topografie

    Hangneigung

    11h UTC
    14h UTC
    17h UTC
    April
    1
    16
    Mai
    4
    Juni
    1
    Juli
    1
    Aug
    1
    20
    Sep
    1
    10
Oesterreichische Alpen
    Monat
    Tag
    Thermikdruckkarten

    Topografie

     

    Hangneigung

    10h UTC
    13h UTC
    16h UTC
    April
    1
    16
    Mai
    4
    Juni
    1
    Juli
    1
    Aug
    1
    20
    Sep
    1

    10
Pyrenäen
    Monat
    Tag
    Thermikdruckkarten

    Topografie

     

    Hangneigung

    11h UTC
    14h UTC
    17h UTC
    April
    1
    16
    Mai
    4
    Juni
    1
    Juli
    1
    Aug
    1
    20
    Sep
    1
    10
Nördlicher Apennin
    Monat
    Tag
    Thermikdruckkarten

    Topografie

     

    Hangneigung

    10h UTC
    13h UTC
    16h UTC
    April
    1
    16
    Mai
    4
    Juni
    1
    Juli
    1
    Aug
    1
    20
    Sep
    1
    10
Mittlerer Apennin
    Monat
    Tag
    Thermikdruckkarten

    Topografie

     

    Hangneigung

    10h UTC
    13h UTC
    16h UTC
    April
    1
    16
    Mai
    4
    Juni
    1
    Juli
    1
    Aug
    1
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    1
    10

Bestellung von CDs

Es ist nicht immer möglich, TherMap über eine Breitbandverbindung zu erreichen. Es ist dann einfacher, die Karten von einer CD abzurufen. Die entsprechenden CDs werden in der Schweiz und der EU gegenVorauszahlung geliefert. Zu diesem Zwecke können Sie TherMap per E-mail eine Bestellung senden mit folgenden Angaben:

      • Name, Vorname, Adresse und Telefonnummer des Bestellers,
      • genaue Empfangsadresse, falls vom Besteller verschieden
      • und die gewünschte Kartensatznummer:
        • Satz 1: Alpen der Schweiz (inkl. Jura), Oesterreichs und Frankreichs
        • Satz 2: Südeuropa: Nördlicher Apennin, zentraler Apennin, französische Alpen sowie Pyrenäen


    und als Kostenbeitrag für Lieferungen

      • in die Schweiz CHF 22.- pro Kartensatz auf
        Postcheckkonto 18-16534-8 (Beda Sigrist, ch. de la Mulla 42, 1616 Attalens) einzahlen, bzw.
      • ausserhalb der Schweiz EUR 18.- pro Kartensatz mittels Banküberweisung auf das Konto
        IBAN CH53 0076 7000 A514 5761 6 (Beda Sigrist, ch. de la Mulla 42, CH 1616 Attalens)
        bei der Banque Cantonale Vaudoise, Lausanne/Schweiz, Clearing 767, BIC/SWIFT : BCVLCH2LXXX ,
        überweisen.

Der Versand erfolgt per Post, sobald Bestellung und Geldüberweisung eingetroffen sind. Der Preis deckt natürlich in keiner Weise den hohen Entwicklungsaufwand von TherMap ab.


FAQ
  • Wer steht hinter TherMap ?
    TherMap ist eine private Initiative von Beda Sigrist, einem Schweizer Segelflieger mit solidem technischem und wissenschaftlichem Hintergrund. Beeindruckt von der Präzision der regionalen meteorologischen Prognosewerkzeuge Regtherm/Toptherm begann er, die Möglichkeiten zur sytematischen Verwendung topologischer Daten im Sinne des TherMap-Ansatzes auszutesten. Mit der Ermutigung und Vorschlägen von Dr.Olivier Liechti, dem positiven Echo von OSTIV, sowie dem Rat zahlreicher erfahrener Segelflieger trieb er die Entwicklung von TherMap bis zur vorliegenden Lösung voran. Aéro-Gruyère offerierte von Anfang den Platz für diese Webpage. Kommentare durch erfahrene Piloten und Experten erlaubten, das TherMap-Modell in mehreren Schritten bis auf die hier angebotene Version zu entwickeln. Inzwischen hat Beda auch WindMap, ein Werkzeug zur Darstellung des Hangwindpotentials entwickelt.

  • Kann man die TherMap-Lösung kaufen ?
    Es wäre natürlich interessant, direkt die Lösung anbieten zu können, mit der die Karten generiert werden können. TherMap ist jedoch immer noch ein junges Projekt und weitere Verbesserungen und Erweiterungen wahrscheinlich. Wenn die Anwendung direkt vertrieben würde, müsste sie als professionelle Package aufgearbeitet werden, mit Update-Prozeduren, damit die Benutzer immer die neueste Version zur Verfügung hätten. Die daraus resultierenden hohen Kosten würden ein kommerzielles Vorgehen bedingen. Dies würde aber auch im Widerspruch zu den Auflagen von SRTM sein, deren Daten nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden dürfen. Dasselbe würde für die FORTRAN-95 Plattform gelten, auf deren Basis das TherMap Modell entwickelt wurde.

  • Welche Möglichkeiten bestehen, um das TherMap Modell auch in topografisch flachem Gebiete anzuwenden ?
    Diese Frage stellten wir uns selber schon früh. Mit der Einführung des Thermikdruckmodells wurde es nun möglich, auch für weniger gebirgige Gegenden Thermikkarten zu erzeugen, wie etwa den Jura. Ist aber das Gelände zu wenig ausgeprägt, bestehen nur geringe oder gar keine topographischen Unterschiede zwischen verschiedenen Standorten, somit auch geringere Schwankungen in der Einstrahlungsdichte und der Temperatur, wodurch es schwierig wird, potentielle Thermikstandorte topografisch zu identifizieren. Zudem wird in flacheren Gebieten meist höher über Grund geflogen, was die Aufdeckung der Zusammenhänge zwischen Flugweg und Thermikursachen weiter erschwert. Aufwinde haben aber immer eine physikalisch Ursache. Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass nicht topografische Datenquellen, z.B. über die Infrarotstrahlung der Erdoberfläche, einmal den Schlüssel zu Entwicklung einer entsprechenden Lösung für diese Gebiete bringen werden.

Links

Kontakt
Falls Sie interessante Kommentare oder Vorschläge machen möchten, oder wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich per E-mail bitte direkt an TherMap.
 

Société d'aviation de la Gruyère S.A. CH-1663 Epagny Tél:++41.(0)26.921.00.40 / Fax:++41.(0)26.921.00.44
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